Landesvorstand

Medienberichten zufolge hat es in der Nacht auf heute einen mutmaßlichen Brandanschlag auf das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Diaby in Halle gegeben.

Kathrin Schreck äußert sich als Landesvorsitzende stellvertretend für ihre Partei Bündnis Deutschland in Sachsen-Anhalt dazu:

„Erstmal sind wir natürlich froh, dass keine Personen verletzt worden sind. Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften dafür, dass sie weitere Schäden verhindert haben. Jetzt sollten wir die Ermittlungen der Polizei abwarten, um über die Hintergründe dieses mutmaßlichen Brandanschlags eine vollumfängliche Aufklärung zu erhalten.

Unabhängig von den Motiven des oder der Täter bleibt aber ganz klar festzustellen, dass Anschläge auf Wahlkreisbüros oder auf Abgeordnete, egal zu welcher Partei sie gehören, nichts in einer Demokratie verloren haben. Wir verurteilen solche Angriffe auf das Schärfste und wünschen uns einen fairen Umgang unter allen politischen Mitbewerbern in Sachsen-Anhalt und Deutschland. Es gehört in einer Demokratie dazu, politische Entscheidungen zu kritisieren und zu hinterfragen. Es ist völlig in Ordnung, wenn in den Parlamenten ein gewisser Streit oder Wettbewerb um Meinungen und Argumente ausgetragen wird.

Gewalttaten gehören allerdings niemals zu den legitimen Mitteln.”