Bundesparteitag in Eisenach markiert politischen und organisatorischen Neustart – Rückgewinnung ehemaliger Mitglieder und neue Bündnisse im Mittelpunkt
Eisenach, 31. Oktober 2026 – BÜNDNIS DEUTSCHLAND hat auf seinem Bundesparteitag in Eisenach einen neuen Bundesvorstand gewählt und damit die Weichen für einen umfassenden Neustart gestellt. Mit einem hoch motivierten Vorstand, klaren Zielen und dem gemeinsamen Willen zur Veränderung richtet die Partei ihren Blick entschlossen nach vorn. Zum neuen Bundesvorsitzenden wurde das Berliner Gründungsmitglied Randy Witte gewählt.
Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem der bisherige Kernvorstand am 1. August 2026 zurückgetreten war. Nach einer schwierigen Phase, die von internen Auseinandersetzungen und Mitgliederverlusten geprägt war, setzt die Partei nun auf Geschlossenheit, Transparenz und einen klaren politischen und organisatorischen Kurswechsel.
„Es ist nicht wichtig, wer den Scherbenhaufen hinterlassen hat, sondern was wir jetzt daraus machen. Wir haben uns neu aufgestellt, wir wissen, wohin wir wollen, und wir werden diesen Weg entschlossen gehen“, erklärte der neue Bundesvorsitzende Randy Witte.
Eine der ersten Maßnahmen des neuen Vorstandes soll ein umfassendes Rückgewinnungsprogramm für ehemalige Mitglieder sein. Insbesondere diejenigen, die BÜNDNIS DEUTSCHLAND aus Enttäuschung über interne Auseinandersetzungen verlassen haben, sollen wieder angesprochen und für eine Rückkehr gewonnen werden.
Witte, der bereits 2022 zu den Gründungsmitgliedern der Partei gehörte, möchte damit an die ursprüngliche Aufbruchsstimmung anknüpfen. Vertrauen, Transparenz und eine verlässliche Parteiarbeit sollen dabei wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Dazu gehören eine offene und regelmäßige Kommunikation, die frühzeitige Einbindung der Landesverbände in wichtige Entscheidungen und ein engerer Austausch zwischen Bundesvorstand, Landesverbänden und Mitgliedern. Auch die Zusammenarbeit mit anderen politischen Kräften soll künftig wieder eine größere Rolle spielen. BÜNDNIS DEUTSCHLAND will Gespräche mit anderen Kleinparteien und politischen Vereinigungen intensivieren und Möglichkeiten gemeinsamer Initiativen und Bündnisse prüfen. Witte warb auf dem Parteitag dafür, bestehende Abgrenzungen zu überwinden und politische Gemeinsamkeiten stärker zu gewichten.
„Unser politischer Gegner sitzt in der Bundesregierung und nicht bei den Mitbewerbern aus dem bürgerlichen Lager. Die konservativen Kräfte dürfen sich nicht weiter zersplittern, wenn wir gemeinsam so viel mehr erreichen könnten.“
Damit verbindet der neue Vorsitzende den Anspruch, politische Zusammenarbeit nicht an persönlichen Befindlichkeiten oder vergangenen Konflikten scheitern zu lassen.
Neben Randy Witte als Bundesvorsitzendem wurden Franz Pesch, Lars-Patrick Berg und Dr. Kevin Deese zu stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Dem neuen Bundesvorstand gehören außerdem Mario Wagner als Schatzmeister, Constance Dreßler als stellvertretende Schatzmeisterin, Dirk Kasten als Schriftführer, Sabine Missler als stellvertretende Schriftführerin sowie Nico Vollmer als Mitgliederbeauftragter an. Als Beisitzer wurden Evelyn Thomas, Jana Drägert, Volker Körlin, Jörg Hockauf und Fabian Dietrich gewählt. Thomas Goebel übernimmt das Amt des Generalsekretärs.
BÜNDNIS DEUTSCHLAND betrachtet den Bundesparteitag in Eisenach als Abschluss einer schwierigen Phase und zugleich als Ausgangspunkt für den organisatorischen Wiederaufbau. Für 2027 hat sich der neue Bundesvorstand vorgenommen, an den Aufbau der Partei seit ihrer Gründung im Jahr 2022 anzuknüpfen, die Landesverbände organisatorisch und politisch zu stärken und gemeinsam mit den Mitgliedern die anstehenden Wahlen vorzubereiten. Gleichzeitig sollen verlorenes Vertrauen zurückgewonnen, neue Mitglieder begeistert und die politische Zusammenarbeit mit anderen Kräften ausgebaut werden.
„Wir sind nicht angetreten, um die Vergangenheit zu verwalten, sondern um die Zukunft unseres Landes mitzugestalten. Der Anfang ist gemacht. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Gemeinsam werden wir zeigen, welches Potenzial in BÜNDNIS DEUTSCHLAND steckt“, so Witte.



